Über uns

Aus der ursprünglichen Idee heraus, lediglich eine Plattform zu schaffen, auf der die Möglichkeiten einer besseren Ausbildung und einer verstärkten Tauchsicherheit diskutiert werden sollte, um das Image des Sporttauchens zu verbessern, entwickelte sich sehr schnell der Plan, diese Vorstellungen in einem neuen Verband zu verwirklichen.

Die Idee wurde hauptsächlich von Polizei- und Bundesgrenzschutztauchern in die Tat umgesetzt. Auch einige Berufstaucher, Feuerwehrtaucher und Tauchlehrer von anderen Verbänden waren maßgeblich beteiligt.

"Die Zukunft des Tauchsports begann 1995"

Am Kreidesee im niedersächsischen Hemmoor hat es Anfang der neunziger Jahre eine Reihe von tragischen, teils tödlichen Tauchunfällen gegeben. Dieses bedeutende Tauchgewässer, welches die sich entwickelnde Sporttaucherei im deutschen Raum entscheidend geprägt hat, begann allmählich das gesamte Image der begeisterten und verantwortungs-bewussten Sporttaucher zu ramponieren. Berichte der "Nicht-Fachpresse" nach jedem Unfall spiegelten ein allgemeines Bild über leichtsinnige und schlecht ausgebildete Taucher.
Diver entering water
Diver entering water

Prüfungsbedingungen

1995 wurde der Verband Internationaler Sporttaucher gegründet. Da die meisten Prüfungsbedingungen schon aus den 60'er Jahren stammen, mussten diese neu überarbeitet werden. Die Bedürfnisse der Taucher z.B. im Tieftauchen, Wracktauchen, Eistauchen, Technical-Diving, oder das Tauchen für Menschen mit Behinderungen waren ganz andere, als noch 20 Jahre zuvor. Sie fanden sich in den sehr anspruchsvollen VIST-Prüfungsbedingungen wieder, wurden jedoch nach einigen Jahren erfolgreicher Ausbildung den CMAS-Prüfungsbedingungen angeglichen, da ein Beitritt in Erwägung gezogen wurde. Dieser wurde jedoch nie vollzogen, da die Eigenständigkeit und Flexibilität des VIST nicht mehr gewährleistet gewesen wäre. Die Richtlinien für die Ausbildung und Prüfung werden ständig aktualisiert und dem Stand der Forschung, den materiellen Möglichkeiten und der Praxis angepasst.

Ausbildungszentrum

Als Ausbildungszentrum für die Tauchlehrer des VIST wurde der Kreidesee Hemmoor gewählt. Hier konnte unter den unterschiedlichsten Bedingungen und auch in größeren Tiefen trainiert werden. Die Nähe zur Ostsee, für Strömungs- und Boots- und Wracktauchgänge war ebenso gegeben. Der Verbandsarzt in Hemmoor sorgte für die wichtige medizinische Ausbildung. Die notwendigen Unterlagen, Ausrüstungen und Lehrmaterialien, vom Logbuch bis zum T-Shirt und von der Ausbildungsmappe bis zum Lehrvideo wurden in Eigenarbeit erstellt oder beschafft.

Im Anschluss daran begann die Ausbildung der ersten VIST-Tauchlehrer. Diese haben ihr Wissen mittlerweile an tausende Schüler weitergegeben und haben so eine grosse Anzahl von hervorragenden und sicheren Tauchern ausgebildet. Noch nie hat es mit einem Brevet des VIST weltweit ein Problem gegeben, welches für den hohen Ausbildungsstand des Verbandes spricht.

FIDO und DIN EN-14153

logo fido gifIm Jahre 2002 war der VIST Mitbegründer des Dachverbandes FIDO, welcher sich neben der CMAS, der CEDIP und des RSTC als vierter Weltdachverband etabliert hat. Aus diesem Grund war die Angleichung zur CMAS nicht mehr wesentlich, diente sie lediglich zur Transparenz der Ausbildungsstandards. Seit dem Jahre 2004 gilt die DIN EN 14153, nach der auch der VIST ausbildet. Anhand dieser Norm ist es sofort erkennbar, welchen hohen Qualitätsstandard der Tauchscheininhaber erfüllt hat.

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Verband Internationaler Sporttaucher Heute

Der VIST konnte seine Ausbildungsprogramme ständig erweitern und zeichnet sich heute dadurch aus, das nahezu alle aktuellen Sparten des Tauchsports abgedeckt werden können. Dazu gehören u.a. Schnorcheltauchprogramme für Kinder und Jugendliche, der klassische Bereich des Sporttauchens vom Jugendtauchschein bis hin zum Ausbilder für Tauchlehrer sowie der Bereich des technischen Tauchens bis hin zum Full Trimix Diver. Abgerundet werden diese Bereiche durch eine große Anzahl von Sonderbrevets.

Im November 2011 entschloß sich der VIST, neben einer Reihe von Tauchsportverbänden, seine Standards und Ausbildungsrichtlinien im Bereich des Sporttauchens anzupassen. Hintergrund war unter anderem eine breit geführte Diskussion nach einem Tauchunfall in einem deutschen Kaltgewässer. Eine Ursache hiefür stellte eine fehlerhafte Gerätekonfiguration im Bereich der Atemregler dar.

Aus-, und Fortbildungstauchgänge, sowie begleitete Tauchgänge durch VIST-Instruktoren werden nunmehr grundsätzlich nur noch mit Tauchgeräten durchgeführt, welche über zwei getrennt absperrbaren Atemreglersystemen verfügen.

Der Verband Internationaler Sporttaucher ist heute einer der wenigen Tauchverbände weltweit, die sich ihre Eigenständigkeit bewahrt haben und deren hohe Ausbildungs und Sicherheitsstandards weltweit anerkannt sind. Selbst die Mitgründung des Dachverbandes FIDO hat das Gesicht des Verbandes nicht nachhaltig verändert und gewährleistet auch für die Zukunft, dass es zu keiner Zentralisierung von Vorschriften und Bevormundung der Taucher und Tauchlehrer kommen kann.

Der VIST arbeitet in vielen Bereichen mit Rettungs- und Hilfsorganisationen wie z.B.der DLRG und der Johanniter Unfallhilfe, sowie medizinischen Einrichtungen wie etwa dem Zentrum für Tauch in Überdruckmedizin zusammen. Um ein professionelles Notfallmanagement, Betreuung und Weiterbildung im tauchmedizinischen Bereich bereitstellen zu können, arbeitet der VIST mit seinem Partner Aqua Med Reise- und Tauchmedizin zusammen.

VIST-Taucher können im besonderen Maße von diesem Angebot profitieren. Das Team des VIST wünscht Dir/Ihnen weiterhin viel Spaß bei der Ausübung eines der schönsten Hobbys, dem „Tauchen“.
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